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Das Fortbildungsangebot im Detail

Menschenhandel und Prostitution

Im Unterricht zum Tabu-Thema informieren und sensibilisieren. Eine Veranstaltung der Bischöflichen Schulabteilung und der Evangelischen Landeskirche der Pfalz in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung von 15:00 bis 18:00 Uhr

Als Menschenhandel normiert das Strafgesetzbuch (§ 232) Prostitution und sexuelle Ausbeutung erst seit 2016. Nach Angaben der United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) sind ca. 60 Prozent aller Opfer des weltweiten Menschenhandels junge Mädchen und Frauen. Auch das neue Prostituiertenschutzgesetz 2017 reagiert darauf.
Für Jugendliche sind Einblicke und Erfahrungen zur Prostitution sehr unterschiedlich, teilweise sind sog. „bezahlte Dienste“ oft nicht erkennbar. Oder sie sind direkt konfrontiert mit „Partygirls“ zum 18. Geburtstag und ähnlichem.
Wie erhalten Schülerinnen und Schüler sachgerechten Einblick in dieses komplexe Tabu-Thema? Wie können sie sensibilisiert und ethisch sprachfähig werden gegen Zoten und Stammtischparolen?
Mit Unterrichtsreihen und Material soll der Nachmittag das Thema Prostitution in seinem Kontext und mit Blick auf regionale Standorte aufgebrochen werden.

Referentinnen
Annette Theis, N. N.

Leitung
Dr. Irina Kreusch, N. N.

EFWI
19EA110004

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