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Die kirchliche Unterrichtserlaubnis

Nach Art. 29 der Verfassung des Saarlands wird der Religionsunterricht "im Auftrag und im Einvernehmen mit den Lehren und Satzungen" der Kirche erteilt. Voraussetzung für die Erteilung des Religionsunterrichts ist deshalb neben der staatlichen Lehrbefähigung auch eine Bevollmächtigung durch die Kirche (§11 Schulordnungsgesetz). Im evangelischen Bereich wird diese Bevollmächtigung „Vocatio“ (lat. von vocare – rufen) genannt und von den Kirchen in Form einer Urkunde ausgestellt. Die Vocatio ist auch ein Zeichen dafür, dass die Lehrperson mit ihrer Persönlichkeit und Überzeugung hinter dem Religionsunterricht steht.

Es gibt die Vocatio in zwei Formen:
Die vorläufige Bevollmächtigung wird für die Zeit der Ausbildung erteilt.
Die endgültige Bevollmächtigung wird nach dem Abschluss der Zweiten Ausbildungsphase benötigt.

Liegt die Schule nicht auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche der Pfalz, sondern der Evangelischen Kirche im Rheinland, erteilt das Evangelische Schulreferat Heusweiler Auskunft (Telefon 06806 952830www.schulreferat-saar.de).

Auch Mitglieder der evangelischen Freikirchen, die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) mitarbeiten, können die kirchliche Unterrichtserlaubnis von der Evangelischen Kirche erhalten.

Liegt mein Wohnort auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche der Pfalz?  
Die vorläufige Vocatio  
Die endgültige Vocatio  
Vokationstagungen  

Antragsformulare und rechtliche Regelungen
Antrag auf eine vorläufige Bevollmächtigung
Antrag auf die endgültige Bevollmächtigung
Vokationsordnung der Evangelischen Kirche der Pfalz
Die kirchliche Verantwortung für den Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach an öffentlichen Schulen (Beschluss der Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz)

Bei persönlichen Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Horst Heller, RPZ St. Ingbert, Josefstaler Straße 22, 66386 St. Ingbert, 06894 34877, rpz-igb.de, rpz.igb(at)evkirchepfalz.de
religionsunterricht(at)evkirchepfalz.de